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Tachoabweichungs-Rechner für größere Reifen

Dieser kostenlose Rechner zeigt dir deine echte Geschwindigkeit nach dem Wechsel auf größere oder kleinere Reifen. Gib die Werks- und die neue Reifengröße ein und du bekommst dein reales Tempo über Grund, die exakte Abweichung in Prozent und wie weit dein Kilometerzähler inzwischen danebenliegt — damit du weißt, ob du eine physische Neukalibrierung brauchst oder einfach eine GPS-Anzeige.

Berechne deinen Tachometer-Fehler

Gib alte und neue Reifengrößen ein. Ergebnisse aktualisieren sich beim Tippen.

→ Durchmesser:
→ Durchmesser:

Format pro Feld automatisch erkannt. Probiere 225/65R17 (metrisch), 33x12.50R17 (imperiale Flotation), 28.5 (Zoll) oder 724 (Millimeter). Beliebig mischbar.

mph
Tatsächliche Geschwindigkeit
mph
Tachometer-Fehler: (zeigt genau an)
Differenz:
Vergleich bei üblichen Geschwindigkeiten
Angezeigte vs. tatsächliche Geschwindigkeit bei üblichen Fahrgeschwindigkeiten
Angezeigt Tatsächlich Fehler
Auswirkung auf den Kilometerzähler
mi
Tatsächlich gefahrene Strecke:

Wie größere und kleinere Reifen die Anzeige verfälschen

Dein Tacho misst deine Geschwindigkeit nie direkt. Er zählt, wie schnell sich deine Räder drehen, und multipliziert mit einer festen Größe: dem Reifenumfang, mit dem das Auto gebaut wurde. Änderst du den Reifendurchmesser, stimmt diese Annahme nicht mehr. Größere Reifen legen pro Umdrehung mehr Strecke zurück — du bist also schneller unterwegs, als die Nadel zeigt: Der Tacho zeigt zu wenig an. Kleinere Reifen (ein flacherer Satz, abgefahrenes Profil oder die Winterbereifung) legen pro Umdrehung weniger zurück — der Tacho zeigt zu viel an.

Die Abweichung ist ein Prozentsatz, und sie wächst mit dem Tempo. Ein um 3 % größerer Durchmesser macht bei 80 km/h (50 mph) nur etwa 2,4 km/h (1,5 mph) aus, bei 120 km/h (75 mph) aber schon 3,6 km/h (2,3 mph) — der Prozentsatz bleibt gleich, der absolute Abstand wird größer. Deshalb beißen übergroße Reifen am härtesten auf der Autobahn. Ab rund 5 % mehr Durchmesser bist du ernsthaft im „das kann ein Bußgeld werden“-Bereich, und dein Kilometerzähler weicht um denselben Prozentsatz ab: Größere Reifen zählen zu wenig — aus 100.000 angezeigten Kilometern können real 105.000+ geworden sein.

Der Rechner oben erledigt diese Mathematik für jedes Größenpaar. Er liest metrische Formate (225/65R17), High-Flotation (33x12.50R17), direkte Zoll- oder Millimeterangaben, in MPH, KM/H oder Knoten — ein Umstieg von Serie auf Offroad mit gemischten Formaten funktioniert also genauso. Das komplette Rechenbeispiel und die rechtliche Seite findest du im Guide zur Tachoabweichung durch Reifengrößen.

Diagramm: ein Serienreifen und ein größerer Reifen im Vergleich — der größere Reifen legt pro Umdrehung mehr Strecke zurück
Warum die Anzeige danebenliegt: Ein größerer Reifen legt pro Umdrehung mehr Strecke zurück, dieselbe Radumdrehung überbrückt also mehr Boden, als der Tacho annimmt.

So liest du dein Ergebnis

Echte Geschwindigkeit ist dein tatsächliches Tempo über Grund bei der angezeigten Geschwindigkeit, die du am Regler einstellst — die Zahl, die ein GPS oder eine Radarmessung liefern würde. Die Abweichung in Prozent sagt, wie weit das Armaturenbrett danebenliegt: Ein positiver Wert mit „zeigt zu wenig“ bedeutet, dass du schneller bist, als die Nadel behauptet; „zeigt zu viel“ bedeutet das Gegenteil. Die Zeile Differenz ist derselbe Fehler in km/h oder mph, bezogen auf dein gewähltes Tempo.

Öffne die Vergleichstabelle, um die Abweichung bei 30, 45, 60, 75 und 80 zu sehen, und das Kilometerzähler-Panel, um zu prüfen, wie viel Strecke deine Anzeige still und leise verloren hat. Klettert der Fehler über etwa 30 %, schlägt der Rechner Alarm — ab da ist das Serien-Kombiinstrument im Grunde Dekoration, bis du es korrigierst. Als Faustregel: Unter 3 % liegt meist noch innerhalb der werksseitigen Voreilung und ist unkritisch; 3–6 % solltest du angehen; über 6 % heißt: neu kalibrieren oder einen GPS-Tacho neben dem Armaturenbrett mitlaufen lassen.

Tacho-Diagramm mit dem werksseitigen Voreilungs-Band, in dem die Nadel etwas über der echten Geschwindigkeit anzeigt
Die meisten Serientachos zeigen ohnehin ein paar Prozent zu viel an — eine kleine Reifenänderung liegt oft noch in diesem eingebauten Voreilungs-Band, weshalb Abweichungen unter 3 % unkritisch sind.

Wann du wirklich eine physische Neukalibrierung brauchst

Ganz ehrlich: Ein Rechner kann deine Nadel nicht bewegen. Was er kann: dir sagen, ob es sich lohnt, sie bewegen zu lassen. Eine Neukalibrierung — per Handprogrammiergerät (Hypertech, Bully Dog, SCT), zwischengeschaltetem Korrekturmodul oder Werkstatt-Flash — programmiert das Fahrzeug auf deinen neuen Reifendurchmesser um, sodass das Armaturenbrett selbst wieder korrekt anzeigt. Das kostet typischerweise 80–300 Dollar und lohnt sich, wenn:

  • das Fahrzeug dein Alltagswagen ist und das Armaturenbrett deine wichtigste Tempo-Referenz;
  • du einen Anhänger ziehst oder ein Wohnmobil fährst und deine angezeigte Geschwindigkeit zu den Regeln passen muss;
  • du in Regionen mit strenger Verkehrsüberwachung unterwegs bist, wo eine zu wenig anzeigende Nadel ein echtes Risiko ist;
  • die Abweichung groß ist (37-Zöller plus Höherlegung, zum Beispiel) und alles dahinter — Kilometerzähler, Wartungsintervalle, Laufleistung beim Wiederverkauf — mitdriftet.

Nicht lohnend ist sie für ein Wochenend- oder überwiegendes Offroad-Projekt, wenn der Fehler klein ist (<3 %, was die Werksvoreilung schluckt) — oder wenn du ohnehin Tempolimit-Warnungen und Fahrtaufzeichnung willst: Ein GPS-Tacho liefert dir das kostenlos und zeigt dein echtes Tempo, egal was an den Naben montiert ist. Die Hardware-Wege im Detail stehen im Guide zum Tacho-Ersatz bei defektem Tacho.

Die einfachste Lösung für die meisten ist die kostenlose: Lass den Live-GPS-Tacho im Browser laufen — oder die Tacho-App in einer Lüftungshalterung — und lies dein echtes Tempo direkt ab. GPS misst deine Bewegung über Grund, die Reifengröße spielt dabei schlicht keine Rolle.

Diesen Rechner einbetten

Du betreibst eine Reifen-, Offroad- oder Auto-Seite? Bau diesen Rechner direkt in deine eigene Seite ein. Die Nutzung ist kostenlos — über einen Link zurück auf diese Seite freuen wir uns, Pflicht ist er nicht. Kopiere einfach das Snippet unten:

Das Embed ist ein schlankes iframe ohne Tracking, das sich an seinen Inhalt anpasst. Sieh es dir in einem neuen Tab an.

Tacho-Kalibrierung — häufige Fragen

Zeigt mein Tacho mit größeren Reifen zu viel oder zu wenig an?

Mit größeren Reifen zeigt dein Tacho zu wenig an — du bist in Wirklichkeit schneller unterwegs, als das Armaturenbrett behauptet. Jede Radumdrehung legt jetzt mehr Strecke zurück, der Tacho rechnet aber weiterhin mit dem Werksdurchmesser. Kleinere Reifen bewirken das Gegenteil: Der Tacho zeigt zu viel an. Der Rechner oben liefert die exakte Abweichung für deine konkrete alte und neue Reifengröße.

Wie stelle ich meinen Tacho auf größere Reifen ein?

Es gibt zwei Wege. Entweder du lässt das Fahrzeug physisch neu kalibrieren — ein Handprogrammiergerät (Hypertech, Bully Dog, SCT), ein zwischengeschaltetes Korrekturmodul oder ein Werkstatt-Flash programmiert das Kombiinstrument auf den neuen Reifendurchmesser um. Oder du liest deine echte Geschwindigkeit einfach per GPS ab. Nutze zuerst den Rechner, um zu sehen, wie groß die Abweichung ist: Unter etwa 3 % wird sie meist von der werksseitigen Voreilung geschluckt, deshalb fahren viele einfach einen GPS-Tacho neben dem Armaturenbrett mit.

Lohnt sich ein Hypertech-Kalibriergerät, oder reicht dieser Rechner?

Beide erledigen unterschiedliche Jobs. Wir verkaufen keine Hardware. Der Hypertech-Kalibrator ist ein Handtuner, der am OBD-II-Port angeschlossen wird und das Fahrzeug so umprogrammiert, dass die Tachonadel selbst für deine neue Reifengröße korrekt anzeigt — eine dauerhafte Lösung für den Alltagswagen. Dieser Rechner ist kostenlos und sagt dir, wie groß der Fehler ist und wie schnell du wirklich fährst, ohne das Auto anzufassen. Wenn du nur dein echtes Tempo wissen willst, reicht der Rechner (oder ein GPS-Tacho); soll die physische Anzeige korrigiert werden, ist ein Gerät wie Hypertech das richtige Werkzeug.

Was macht der Rough-Country-Tachokalibrator?

Rough Country verkauft ein kleines Steck-Programmiergerät, das sich an höhergelegte Trucks und Jeeps mit übergroßen Reifen richtet. Wie andere Kalibratoren flasht es das Fahrzeug, um Tacho und Kilometerzähler auf den neuen Reifendurchmesser (und teils geänderte Übersetzungen) zu korrigieren. Es ist Hardware, die du kaufst und einbaust — wir verkaufen keine. Diese Seite beziffert nur die Abweichung, damit du weißt, wie viel Korrektur du brauchst — oder ob eine kostenlose GPS-Anzeige völlig ausreicht.

Wie genau ist dieser Kalibrierungs-Rechner?

Die Mathematik ist exakt: Er liefert das präzise Verhältnis zwischen deinem alten und neuen Reifendurchmesser. Die einzige Unsicherheit in der Praxis ist, wie dein Tacho ab Werk kalibriert wurde (die meisten zeigen 2–7 % zu viel an) und wie abgefahren deine aktuellen Reifen sind. Bei neuen Reifen bekannter Größe landet das Ergebnis in der Regel innerhalb von etwa 1 % dessen, was du auf der Straße messen würdest.

Muss ich überhaupt neu kalibrieren, oder reicht ein GPS-Tacho?

Wenn die Abweichung klein ist oder das Fahrzeug ein Wochenend- oder Offroad-Projekt, ist ein GPS-Tacho die günstigere und flexiblere Antwort — er zeigt deine echte Geschwindigkeit über Grund unabhängig von der Reifengröße, in jedem Fahrzeug, in das du einsteigst. Die physische Neukalibrierung lohnt sich beim Alltagswagen, bei dem das Armaturenbrett deine Hauptreferenz ist, bei Zugfahrzeugen und Wohnmobilen — oder wo strenge Verkehrsüberwachung eine korrekte Nadel die 80–300 Dollar wert macht.

Spar dir die Mathematik — sieh dein echtes Tempo

Die GPS Speedometer App zeigt deine echte Geschwindigkeit über Grund in km/h, mph oder Knoten — egal, welche Reifen du fährst.

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