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Blitzer: Der vollständige Ratgeber

Wie Blitzer arbeiten, welche Bauarten es gibt, wo sie stehen — und wie Sie als Beifahrer rechtzeitig Bescheid wissen, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten.

Blitzer-Annäherungshinweise, gespeist aus SCDB.info.

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Blitzer: Der vollständige Ratgeber (2026) | speedometer.app

Was ist ein Blitzer?

Ein Blitzer ist ein stationäres oder mobiles Messgerät, das die Geschwindigkeit vorbeifahrender Fahrzeuge erfasst und dazu Beweismittel — meist ein Foto und eine gemessene Geschwindigkeit — erzeugt, mit denen das geltende Tempolimit durchgesetzt wird. Moderne Anlagen arbeiten mit Radar, LiDAR (Laser), Induktionsschleifen oder Kennzeichen-Erkennung (ANPR) und reichen von der punktuellen Messung bis zur Abschnittskontrolle, die Sie über mehrere Kilometer hinweg misst.

Wie Blitzer messen

Die meisten Anlagen nutzen eines von fünf Messverfahren. Jedes hat eigene Stärken in Genauigkeit, Reichweite und für welche Straße es geeignet ist.

Radar

Ein Mikrowellenstrahl (meist Ka-Band) wird vom Fahrzeug reflektiert; das Gerät berechnet die Geschwindigkeit aus dem Doppler-Effekt. Die Technologie hinter den klassischen Anlagen von Gatso, MultaRadar und ähnlichen Herstellern — die weltweit am häufigsten verbaute Technik.

LiDAR (Laser)

Ein gebündelter Infrarot-Laser misst die Laufzeit zu einem einzelnen Fahrzeug. Sehr genau und mit großer Reichweite — vor allem von der Polizei für mobile Kontrollen genutzt.

Induktionsschleifen im Belag

Zwei in den Asphalt eingelassene Drahtschleifen registrieren jedes Fahrzeug; aus dem zeitlichen Abstand der beiden Auslösungen wird die Geschwindigkeit berechnet. Häufig in Kombination mit Rotlicht-Überwachung (z. B. Truvelo D-cam) und sehr unauffällig, weil oberirdisch nichts zu sehen ist.

ANPR (automatische Kennzeichen-Erkennung)

Kameras erfassen das Kennzeichen jedes Fahrzeugs und wandeln es in Text um. ANPR ist die Grundlage der Abschnittskontrolle: Zeitstempel an zwei Punkten erlauben die Berechnung der Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen ihnen.

Section Control / Abschnittskontrolle

Ein ANPR-Kamerapaar (oder eine Kette) kontrolliert das Tempolimit über einen Streckenabschnitt — meist mehrere Kilometer. Maßgeblich ist die Durchschnittsgeschwindigkeit über die gesamte Strecke; kurzes Abbremsen vor der Kamera bringt nichts. International unter Marken wie SPECS (UK) oder Tutor (Italien) bekannt.

Die wichtigsten Bauarten im Überblick

Eine kurze Übersicht — die Detailseite geht auf jede Bauart einzeln ein.

Stationäre Blitzer

Festinstallierte Anlagen, die Ihre Momentangeschwindigkeit an einem Punkt messen. Bewusst sichtbar — ein Teil der Wirkung ist Abschreckung.

Abschnittskontrolle

Ein ANPR-Kamerapaar misst Ihren Schnitt über einen längeren Streckenabschnitt. Häufig auf Autobahnen und in Baustellen.

Rotlicht- und Kombi-Anlagen

Erfassen Rotlichtverstöße — Kombi-Anlagen messen am selben Knotenpunkt zusätzlich die Geschwindigkeit.

Wo Blitzer eingesetzt werden

Geschwindigkeitsüberwachung ist weltweit verbreitet. Manche Länder setzen auf dichte Netze stationärer Blitzer, andere auf Abschnittskontrolle oder mobile Kontrollen. Die professionell gepflegte Datenbank, die unsere App speist, deckt aktuell mehr als 40 Länder in Europa, Nord- und Südamerika, Brasilien und Australien ab — vom SCDB-Team kuratiert und regelmäßig aktualisiert.

Blitzer-Daten bereitgestellt von SCDB.info — eine professionell gepflegte, regelmäßig aktualisierte Datenbank, die weltweit von Navigationssystemen genutzt wird.

SCDB.info

Rechtzeitig Bescheid wissen

Unsere iPhone-App liest Ihre GPS-Position und meldet rechtzeitig vor jedem Blitzer auf der Strecke. Der Warnabstand passt sich an das Tempolimit an, die Hinweise lassen sich visuell, akustisch (Ton, Sprache, Radarklang) oder haptisch konfigurieren — und das Verhalten respektiert in jedem Land die jeweilige Rechtslage.

  • Professionelle SCDB.info-Datenbank — keine Crowdsourcing-Vermutungen
  • Akustisch, sprachlich, haptisch, als Banner und auf der Karte
  • Warnabstand skaliert mit Ihrer Geschwindigkeit
  • Richtungsabhängig: keine Fehlalarme von der Gegenfahrbahn
  • Eingebaute Compliance pro Land (z. B. Gefahrenzonen in Frankreich, beschränkte Fahrernutzung in Deutschland)

Sind Blitzer-Apps legal?

In den meisten Ländern: ja. Apps, die Fahrer auf bekannte Standorte aus einer öffentlich gepflegten Datenbank hinweisen, sind rechtlich etwas anderes als "Radarwarner", die aktiv Polizeisignale aufspüren und in vielen Ländern verboten sind. Frankreich, Deutschland, die Schweiz und einige weitere Länder regeln gezielt, wie (oder ob) solche Hinweise dem Fahrer angezeigt werden dürfen — seriöse Apps erfüllen diese Vorgaben automatisch.

Häufige Fragen zu Blitzern

Geeichte Blitzer sind extrem genau — typischerweise besser als ±2 km/h bei üblichen Straßengeschwindigkeiten. Zusätzlich wird in der Praxis eine Toleranz vom Messwert abgezogen, bevor ein Bußgeld festgesetzt wird, so dass die tatsächliche Verfolgungsgrenze über dem reinen Messwert liegt.

Viele ältere Anlagen ja, weil sie nachts ein helles Licht für ein scharfes Foto brauchen. Moderne Anlagen verwenden zunehmend Infrarotblitze, die für das menschliche Auge unsichtbar sind. Abschnittskontrollen blitzen oft gar nicht, weil ihre Beweisführung video-basiert ist.

Ja. In langen Straßentunneln ist Abschnittskontrolle besonders verbreitet, weil Beleuchtung und Notfallmanagement dort besonders kritisch sind. Die Kameras stehen typischerweise an den beiden Tunnelportalen.

In der Praxis nein. In Deutschland gilt eine Messtoleranz von 3 km/h bis 100 km/h und 3 % darüber. Verfahren werden in der Regel erst ab dem ersten Stundenkilometer über der Toleranz eingeleitet. Trotzdem gilt: planen Sie nicht mit der Toleranz, sondern mit dem geltenden Tempolimit.

Ein Blitzer ist die fest installierte oder mobile Messanlage am Straßenrand. Ein Radarwarner ist ein Gerät, das aktiv nach Polizeiradarsignalen sucht — in Deutschland nach §23 Abs. 1c StVO als betriebsbereites Mitführen verboten. Blitzer-Apps gehören in eine dritte Kategorie: sie scannen nichts, sondern lesen Ihre GPS-Position und gleichen sie mit einer Datenbank bekannter Standorte ab.

Die App selbst und ihre Datenbank sind erlaubt; das Anzeigen von Blitzer-Hinweisen für den Fahrer während der Fahrt ist es nicht (§23 Abs. 1c StVO). Beifahrer dürfen Hinweise sehen, und die App lässt sich so konfigurieren, dass sie vor Fahrtbeginn deaktiviert wird. Details in unserer Länder-Übersicht.

Ja. Die Blitzer-Datenbank ist auf dem iPhone gespeichert; Hinweise funktionieren in abgelegenen Regionen und im Ausland ohne Datenverbindung, überall dort, wo Ihr iPhone GPS-Empfang hat. Die Blitzer-Daten werden regelmäßig aktualisiert.

Die Grundlage (SCDB.info) wird regelmäßig von Fachleuten gepflegt. Updates erreichen die App in regelmäßigen Abständen — die Standorte sind also professionell verwaltet, keine Crowdsourcing-Vermutungen.

Blitzer-Annäherungshinweise, gespeist aus SCDB.info.

Über 40 Länder. Regelmäßig aktualisiert. Ohne Werbung.

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Halten Sie sich an das geltende Tempolimit. Blitzer-Hinweise sind eine Aufmerksamkeitshilfe, kein Freibrief zum Schnellfahren.