GPS-Tacho App fürs iPhone
speedometer.app macht dein iPhone zum GPS-Tacho: Die App misst deine echte Geschwindigkeit über Grund per Satellit und zeigt sie groß und gut ablesbar in km/h — mit HUD-Modus für die Windschutzscheibe und Fahrtstatistiken. Der Kern-Tacho ist kostenlos, werbefrei und funktioniert ohne Internet; Tempolimit- und Blitzer-Warnungen gehören zu PRO.
Was die Tacho-App kann
Ein GPS-Geschwindigkeitsmesser misst dich, nicht das Fahrzeug — dieselbe App funktioniert deshalb im Auto, auf dem Motorrad, auf dem Rad und auf dem Boot. Das steckt drin:
km/h direkt vom Satelliten
Der GPS-Geschwindigkeitsmesser berechnet dein Tempo aus Satellitendaten — unabhängig von Reifengröße, Tachowelle oder Fahrzeugelektronik. Bei Reisetempo meist auf ein bis zwei km/h genau.
HUD-Modus für Nachtfahrten
Handy aufs Armaturenbrett, HUD-Modus an: Die App spiegelt deine Geschwindigkeit nachts in die Windschutzscheibe, sodass die Zahl direkt über der Straße schwebt — ohne den Blick zu senken.
Tempolimit-Warnungen
Die App kennt das Tempolimit der Straße, auf der du gerade fährst, und warnt dich dezent, wenn du drüber liegst — auf der Landstraße genauso wie in der 30er-Zone.
Fahrtaufzeichnung
Jede Fahrt landet im Log: Strecke, Dauer, Durchschnitts- und Höchstgeschwindigkeit plus Routenverlauf auf der Karte. Export als GPX, wenn du die Daten woanders auswerten willst.
Bild-im-Bild über der Navi-App
Der Tacho schwebt als kleines Fenster über Google Maps, Apple Karten oder Waze — Geschwindigkeit und Tempolimit bleiben sichtbar, während die Navigation den Bildschirm hat.
Funktioniert offline
Geschwindigkeit, Strecke und Aufzeichnung brauchen nur GPS, kein Datennetz. Der Tacho läuft also auch im Funkloch, auf dem Wasser und tief in der Provinz weiter.
Ein zweiter Tacho für die Autobahn
Nirgendwo klafft die Lücke zwischen Anzeige und Wirklichkeit so sichtbar wie auf der Autobahn. Der Werkstacho zeigt 130 — Richtgeschwindigkeit, alles gut. Nur: Echte 130 sind das selten. Fahrzeugtachos müssen nach oben abweichen dürfen, nie nach unten, und je schneller du fährst, desto größer wird der Aufschlag. Der GPS-Tacho zeigt daneben die Geschwindigkeit, die du tatsächlich über Grund fährst — die Zahl, die auch eine Section-Control oder ein Streckenradar messen würde. Auf freien Abschnitten ohne Limit ist er zudem der ehrliche Zeuge dafür, was dein Auto wirklich läuft, statt dem optimistischen Werkswert zu glauben.
Tachoabweichung: erlaubt, eingebaut, messbar
Die Regel dahinter steht in der ECE-R 39, auf die die StVZO verweist: Ein Tacho darf bis zu 10 % plus 4 km/h zu viel anzeigen — zu wenig nie. Hersteller nutzen diesen Spielraum bewusst, dazu kommen Reifenverschleiß und abweichende Reifengrößen. Bei angezeigten 100 km/h sind echte 93 bis 95 völlig normal. Mit dem GPS-Tacho machst du aus der Vermutung eine Messung: konstant fahren, beide Zahlen vergleichen, fertig. Wie du daraus die Abweichung deines Tachos bestimmst — und was Reifengrößen damit zu tun haben — erklärt Schritt für Schritt unser Ratgeber zur Tacho-Kalibrierung.
Nachts: die Zahl in der Windschutzscheibe
Der HUD-Modus ist der Grund, warum viele die App nach der ersten Nachtfahrt behalten. Das iPhone liegt flach auf dem Armaturenbrett und spiegelt die Anzeige seitenverkehrt in die Scheibe — du siehst deine Geschwindigkeit als schwebende Zahl über der Fahrbahn, ohne den Blick von der Straße zu nehmen. Kein Zubehör, keine Projektionsfolie, einfach umschalten. Welche Aufstellung am besten funktioniert und was bei Sonnenlicht realistisch ist, zeigt der HUD-Tacho-Guide.
Tempolimits und Blitzer — mit klaren Regeln
Als PRO-Funktion blendet die App das Tempolimit der aktuellen Straße neben deiner Geschwindigkeit ein und meldet sich, wenn du drüber liegst — unaufgeregt, ohne Dauergepiepse. Wer zusätzlich vor fest verbauten Blitzern gewarnt werden will, bekommt auch das mit PRO mit der professionell gepflegten SCDB.info-Datenbank. Und weil Deutschland hier eigene Regeln hat (§ 23 StVO: der Fahrer darf eine aktive Blitzerwarnung während der Fahrt nicht nutzen), sagt die App das offen, statt es zu verschweigen. Rechtslage, Bußgelder und wie die Warnungen genau funktionieren: Blitzerwarnungen im Detail.
Für Oldtimer und alles ohne Tacho
Ein GPS-Tacho braucht keine Tachowelle, keinen Radsensor, keinen Anschluss ans Fahrzeug — er funktioniert deshalb genau dort, wo der eingebaute Tacho fehlt oder lügt: im Oldtimer mit müdem Zeigerwerk, auf dem alten Motorrad, im Traktor, auf dem Boot. Handyhalterung ans Armaturenbrett, App an, fertig — rückstandslos wieder entfernt, ohne ein Loch im Originalzustand. Mehr dazu im Ratgeber Tacho für Oldtimer.
Nur kurz nachsehen statt installieren?
Du willst gar keine App, sondern nur jetzt gerade dein Tempo wissen? Dafür gibt es den Online-Tacho im Browser — Seite öffnen, Standort erlauben, Ziffernblatt läuft. Wer statt Zeiger lieber eine große Ziffernanzeige mag, nimmt den digitalen Tacho. Und wenn du Werte aus mph-Ländern umrechnen musst, hilft der km/h-mph-Umrechner. Diese Seite hier ist für den Dauerbetrieb gedacht: die Tacho-App, die montiert auf dem Armaturenbrett mitfährt.
GPS-Tacho: häufige Fragen
Wie genau ist ein GPS-Tacho?
Bei normalem Fahrtempo meist auf ein bis zwei km/h genau — und damit oft näher an der Wahrheit als der Tacho im Auto, der ab Werk bewusst etwas zu viel anzeigt. GPS misst deine tatsächliche Bewegung über Grund und ist damit unabhängig von Reifengröße und Verschleiß. Nur bei Schritttempo oder sehr schlechtem Empfang (Tunnel, Parkhaus) schwankt der Wert.
Ist die Tacho-App kostenlos?
Ja — der Kern-Tacho mit km/h-Anzeige, Fahrtaufzeichnung und Statistiken ist kostenlos und werbefrei, ohne Registrierung. Einzelne Zusatzfunktionen wie die Blitzerwarnungen gibt es als optionales PRO-Upgrade; was genau wo liegt, zeigt die Übersicht Kostenlos vs. PRO auf dieser Website ehrlich auf.
Warum zeigt mein Autotacho mehr an als der GPS-Tacho?
Das ist Absicht und in Europa vorgeschrieben: Ein Fahrzeugtacho darf nie zu wenig anzeigen, aber bis zu zehn Prozent plus vier km/h zu viel (ECE-R 39, in Deutschland über die StVZO umgesetzt). Hersteller kalibrieren deshalb nach oben. Zeigt dein Tacho 100 und das GPS 93 bis 95, ist alles normal — das GPS liegt näher am echten Tempo.
Kann die App einen defekten Tacho ersetzen?
Als Messgerät ja: Der GPS-Tacho funktioniert in jedem Fahrzeug, weil er keine Verbindung zum Auto braucht — auch im Oldtimer ohne funktionierende Tachowelle. Rechtlich gilt aber: Für zulassungspflichtige Fahrzeuge schreibt die StVZO einen funktionierenden eingebauten Tacho vor, und bei der HU fällt ein toter Tacho durch. Die App ist also Überbrückung und Zweitanzeige, kein Freifahrtschein.
Funktioniert der GPS-Geschwindigkeitsmesser ohne Internet?
Ja. Die Geschwindigkeit kommt von GPS-Satelliten, nicht aus dem Datennetz — Tempo, Strecke und Fahrtaufzeichnung laufen deshalb auch offline. Nur Zusatzdaten wie Tempolimits werden aus dem Internet geladen und brauchen zumindest zeitweise Empfang.
Warnt die App vor Blitzern?
Die PRO-Version enthält Blitzerwarnungen auf Basis der SCDB.info-Datenbank mit fest verbauten, verifizierten Blitzern in über 40 Ländern. Wichtig für Deutschland: Während der Fahrt darf der Fahrer eine Blitzerwarnfunktion laut § 23 StVO nicht nutzen — die App weist darauf hin, und die Details erklärt unsere Blitzer-Seite.
Was genau kostenlos ist und was PRO kostet, steht transparent unter Kostenlos vs. PRO.